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Hörbuch+Text

Handlingsystem oder Roboterlösung + Sensortechnik

Aus der Reihe:”Wie Sie die elementarsten
Fehler beim Automatisieren vermeiden”

In dieser Folge schneiden wir das Thema Roboter und Handling sowie Sensortechnik
an.
Wir freuen uns, wenn unsere Informationen einen Beitrag zum Produktionsstandort
„Deutschland“ sein können. Gerne erhalten wir Ihr Feedback und stehen für Fragen
und Anregungen zur Verfügung.

Hörbuch + Text: Zum Thema Handlingsystem oder Roboterlösung + Sensortechnik 1
Hörbuch + Text: Zum Thema Handlingsystem oder Roboterlösung + Sensortechnik 2

Handlingsystem oder Roboterlösung?

Die Grundsatzaspekte zur Unterscheidung der beiden Möglichkeiten Teile
von A nach B zu handeln sind Flexibilität und Kosten.

Prinzipiell ist es günstiger ein einfaches Handlingsystem zu wählen, wenn z. B. nur
drei Achsen notwendig sind, auch wenn die Achsen zur automatischen
Formatverstellung über geregelte Antriebe (Servomotoren) gesteuert werden.

Ergeben sich im Laufe der Produktion (durch Teileänderungen) Notwendigkeiten
einer zusätzlichen Bewegung, ist die Modifikation des Handlings meist mit größerem
Aufwand verbunden und es muss eine entsprechende Vorlaufzeit eingeplant werden.
Diese Lösung ist also unflexibel und sollte in der Regel nur bei Produktionen
eingesetzt werden, die entsprechend lange Laufzeiten haben und wo sich garantiert
nichts ändert.

Dadurch, dass es Roboter zu Tausenden in Fertigungsstraßen gibt, Back-Up-Geräte
auf ihren Einsatz warten und Produktlinien auslaufen, gibt es einen großen Markt an
gebrauchten Robotern in vielen Varianten und Ausführungen.

Hierdurch ist es möglich einen gebrauchten Roboter zu gleichen Konditionen wie ein
neues Handlingsystem einzusetzen. Der maßgebliche Unterschied ist die damit
verbundene Flexibilität, jedoch bei ähnlichen Kosten.

Der Gebrauchtroboter ist auch für neue Anlagen sehr attraktiv. Nehmen wir an, Sie
möchten eine Anlagenverkettung mit mehreren Bearbeitungszentren durchführen und
benötigen hierfür fünf Roboter, so liegt die Ersparnis gegenüber Neugeräten schnell
bei über 100 000,- €.

Dieses eingesparte Invest lässt die Amortisation beschleunigen oder kann z. B. für
eine andere Lösung im Produktionsablauf verwendet werden (z. B. eine automatische
Messstation) mit der Sie Ihren Endkunden eine 100%-Prüfung bieten könnten.

Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten und ein gebrauchter Roboter ist der Wahrscheinlichkeit
nach eher defekt als ein Neuer. Aber es gibt hier große Unterschiede.

Gebrauchte Roboter sollten immer nach den vorherigen Einsatzkriterien ausgewählt
werden. Sie sollten zyklisch nicht über 80% der möglichen Geschwindigkeit gelaufen
sein und möglichst wenig Teilegewicht im Verhältnis zur Nutzlast transportiert haben.
Ferner ist das Alter des Gerätes natürlich ein wichtiger Faktor.

Ist das der Fall, bekommen sie immer noch kein Neugerät, aber unsere Erfahrungen
haben uns gelehrt, dass dieser Roboter fast als Neugerät bewertet werden kann.
Ausfälle und Defekte sind eher selten!

Wenn Sie Produktionsprozesse mit Robotern planen, fragen Sie auf jeden Fall nach
Gebrauchtgeräten im guten oder überarbeiteten Zustand, es lohnt sich. Bei
Maschinenplanungen unsererseits bieten wir in vielen Fällen Gebrauchtgeräte an.

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Sensortechnik / Platzierung von zentralen Schaltstellen und Verteilungen

Neben den beschriebenen Vorbereitungen sind verständlicherweise eine Vielzahl von
Kleinigkeiten relevant, die unterm Strich dafür verantwortlich sind, ob Ihre Anlage
entsprechend prozessfähig arbeitet.

Da der Sensortechnik ein bedeutender Stellenwert hier zukommt, möchten wir Ihnen
hier ein paar wichtige Kriterien nennen, die Sie berücksichtigen und beachten
müssen, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Achten Sie darauf, dass alle Stellungsmelder feste und stabile Halterungen haben
und sich nicht durch Vibrationen verstellen können.

Was immer wieder vorkommt, sind Banalitäten wie z. B. das Abfragen wie
Lichtschranken nur mit einer Schraube befestigt sind oder mit einer dünnen
Blechhalterung, da ist der Ärger vorprogrammiert und das vollkommen unnötig.

Vermeiden Sie wo es möglich ist sogenannte Reflexlichttaster (diese reagieren z.B.
auf das vorbeilaufende Teil ohne Gegenempfangsstelle). Versuchen Sie immer Taster
einzusetzen, die entweder aus einem Sender und Empfänger bestehen oder aus
einem Sender und einem Spiegel, der das Signal an den Sender zurückwirft.

Hierdurch werden in der Regel Störungen vermieden, die mit Fehlschaltungen im
Zusammenhang stehen.

Die Anordnung von z. B. Lichtschranken sollten Sie, wenn es der Prozess zulässt,
immer so platzieren, dass möglichst keine Offsetzeiten von der SPS-Steuerung auf
die Schaltimpulse gesetzt werden müssen.

Bei verschiedenen Anlagengeschwindigkeiten haben Sie sonst den Nachteil, dass
diese Zeiten entsprechend angepasst werden müssen.

Ist es nicht vermeidbar, dass Offsetzeiten mit der Schaltung im Zusammenhang
stehen, lassen Sie diese Zeiten als Variable im Bedienfeld der Maschine hinterlegen,
so dass Sie bzw. die Maschinenbediener selbst diese Zeiten einstellen und
verändern können.

Optimalerweise lassen sich diese Zeiten dann unter z. B. einer Artikelnummer
abspeichern, so dass Sie die optimale Einstellung für die jeweiligen Artikel oder
Produktionsgeschwindigkeit auf Knopfdruck abrufen können.

Ist es bedingt durch die Anordnung oder den Prozess nicht möglich mit Sender –
Empfänger oder Spiegel zu arbeiten, wählen Sie möglichst immer Reflextaster mit
Hintergrundausblendung aus. Hierdurch wird die Genauigkeit des Schaltimpulses in
der Regel verbessert.

Wir haben das Know-How und helfen Ihnen bei der Realisierung Ihrer Wunschmaschine

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