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Blechhalterung

Montageanlage

Technische Spezifikation der Maschine

Halbautomatische Montageanlage für Blechhalterung

Anforderung der Anlage:

Es sollen zwei Blechbiegeteile miteinander verbunden bzw. in die Bauteile vier Muttern eingepresst und sechs Nieten in zwei verschiedenen Ausführungen eingebracht und das fertige IO-Bauteil mit fortlaufender Nummer signiert werden.
Zu der fortlaufenden Nummer am Bauteil sind alle Datensätze in einer Datenbank dokumentiert. Damit eine fortlaufende Nummer nie doppelt vergeben wird, werden die Nummer in einer Datenbank verglichen und die höchste wird immer aufgenadelt.
NIO-Bauteile werden nicht signiert und laufen in eine separate Entnahmestelle.

Beschreibung:

Die Montageanlage ist ein Halbautomat, der durch einen Werker/in bedient wird und 10 Bearbeitungsstationen hat.

U-Scheibe/Blech zuführen
Damit alle 4 Stück Nieten von oben eingebracht werden können, wird für zwei Nieten ein Blech unter die Langlöcher im Innenteil mit vernietet. hierdurch quetschen sich die Nieten nicht in die Bohrungen/Langlöcher.
Die Bleche werden mit Hilfe eines Schwingförderers lagesortiert und laufen von diesem auf einen Linearförderer. Am Ende des Linearförderers läuft das Blech auf ein ruhendes Endstück und wird seitlich vereinzelt. Aus dieser Position wird es von einem pneumatisch betriebenen Bauteilhandling abgeholt und in das Bauteilnest auf den Rundschalttisch gesetzt.

 

Muttern zuführen/einsetzen
Die Muttern werden für die spätere Verarbeitung, so wie das Blechteil, in das Werkzeugnest eingesetzt.
Die Muttern werden mittels Schwingförderer lagesortiert und laufen plan liegend über einen Linearförderer auf eine Ablagefläche. Liegt eine Mutter in Position, fährt die Ablagefläche um das Stichmaß der Mutternposition im Bauteil, es läuft eine zweite Mutter ein und die Ablagefläche fährt zur Mutternentnahme ein Stück weiter. An dieser Position werden die Muttern mittels Handling abgepickt, angehoben, 90 Grad geschwenkt und in das Bauteilnest auf dem Rundschaltisch gesetzt. In der Zeit, in der das Handling die ersten zwei Muttern einsetzt, werden wie zuvor beschrieben, zwei Muttern auf der Ablagefläche zur Verfügung gestellt. Das Handling holt die Muttern ab, dreht sie um 90 Grad zur anderen Seite und setzt sie in das Bauteilnest ein.

Werker
Der Werke legt die beiden Blechbiegeteile in das Bauteilnest ein und das Fertigteil, was auf einem Transportband angefahren kommt, in die Fertigteilbox ab.

In unserer Galerie finden sie ein paar Bilder zur Montage der Anlage

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Details nicht zeigen. Denn stellen Sie sich vor, Sie wären unser Kunde, dann wollten Sie das sicherlich auch nicht.

Muttern einpressen
Die Muttern werden eingepresst, indem ein Niederzug auf zwei Schrägen wirkt, der dann wiederum eine lineare Bewegung nach außen ausführt. Der Niederzug (notwendige Kraft ca. 800 -1000 kg) wird mittels eines Hydropneumatikzylinders realisiert. Hierbei steht der Antrieb fest unter dem Rundschaltteller und der Niederzug ist am Bauteilnest befestigt und klinkt bei drehen des Rundschalttellers ein. Um die zuvor beschriebene Mindesteinpresskraft der Muttern zu gewährleisten, ist der Hydropneumatikantrieb in der Druckstufe abgefragt, so dass in Verbindung mit dem entsprechenden Wegfenster die Kraft der Muttern abgefragt werden können. Da immer zwei Muttern parallel eingedrückt werden, entstehen auch die Kraftwerte für beide Muttern gleichzeitig.

Zum Einpressen der Muttern fährt ein massives U-Stück um das Innenteil und legt sich durch zwei Keilschieber bündig (sonst würde das Blechteil verbiegen bzw. die Mutter nicht rechtwinkelig eingepresst werden können) an das Innenteil an, nun erfolgt das Einpressen wie zuvor beschreiben.

Nieten setzen
Die Station ist so aufgebaut, dass zwei Nietzangen den Nietprozess übernehmen. Die Nieten selbst werden mittels Zuführgerät und Doppelvereinzelung zur Verfügung gestellt. Die Zuführeinheit ist schallisoliert ausgeführt und von oben durch eine Klappe für Materialnachfüllungen zugänglich.

Das Verfahren der Nietpistolen erfolgt mittels pneumatischem Handling in drei x- Positionen und mit zwei z-Hüben.

Bauteil signieren
Sind alle vorgeschalteten Prozesse iO gewesen, wird das Bauteil signiert sowie mit einer fortlaufenden Nummer beschriftet.

Fertigteilentnahme/NIO-Selektierung
Hier werden alle Bauteile mittels pneumatischen Entnahmehandling vom Nest des Rundtischs entnommen. Die IO-Teile laufen auf einem Transportband zum Werker, der diese dann in die Fertigteilbox legt, NIO-Teile laufen in einen Behälter im Maschineninneren, das nur mit Autorisierung geöffnet werden kann.

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