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Montageanlage für Laufräder

Anforderung der Anlage:

 

Es soll eine kleine Baugruppe aus Kunststoffspritzgussteilen mittels Heißprägung montiert und anschließend überprüft werden.

Die Baugruppe besteht aus zwei Teilen, die lageorientiert zu montieren sind. Nach dem Montieren erfolgt ein Erwärmen der Kunststoffdome, anschließend werden diese Kunststoffdome mit Nietstempeln umgeformt, so dass die Bauteile miteinander vernietet sind.

Beschreibung:

Rundschaltanlage
Die Taktung der Nestposition erfolgt über einen mechanischen Rundschalttisch.Der Tisch verfügt über eine drehende Platte (auf dieser werden die Bauteilnester aufgebaut) und über eine stehende Platte (auf dieser können Anbauteile z.B. für Handlinge befestigt werden).

Die Mechanik bzw. Drehbewegung wird über eine ausgeklügelte Kulisse realisiert, wobei durch die vorgeschaltete Ansteuerungskarte der Überlastschutz und die mechanische Entriegelung gewährleistet werden.

Die drehende Platte ist in einer Aufspannung in einem BAZ bearbeitet, somit sind alle Nestpositionen exakt. Die Bauteilnester selbst sind Einsätze, die auf dem Rundschalttisch verschraubt werden, somit können Verschleißteile einfach ersetzt werden.
Zuführung der Unterschale/Oberschale
Die Kunststoffteile werden durch einen Steilbandbunker bei Anforderung dem rechten oder linken Schwingförderer zugeführt.
Zur Befüllung des rechten/linken Geräts stellt sich eine Weiche um.

Prüfstation Dome vorhanden
Da nur Bauteile verschweißt werden sollen, wo alle Dome vorhanden sind, fahren je Laufrad 10 Stück gefederte Auswerferstifte auf das Bauteil. Die Auswerferstifte fahren an 10 Stück induktiven Schaltern vorbei. Sind alle Dome in der Höhe identisch, registrieren das die Schalter und an der nächsten Station wird die Oberschale auf die Unterschale aufgesetzt.

Prüfstation Bauteilhöhe
Um die Bauteilhöhe zu überprüfen, werden die vernieteten Laufräder ca. 0,5 mm aus dem Bauteilnest ausgehoben und von oben fahren zwei gerade Platten auf das Laufrad. Die Höhe wird mit zwei Linearpotenziometer gemessen.
Ist die Prüfung abgeschlossen, fahren die Ausheber ein, das Laufrad wird wieder nach unten gedrückt und die Prüfplatten fahren in Ausgangsposition.

 

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Prüfstation Nieten i. O.
Ist eine Niete nicht vollständig geformt, sieht der Nietkopf anders aus als bei einer i.O.-Niete. Dies wird mit einer Kamera und einer pneumatischen Verfahrachse geprüft.

i.O. Teilsignierung
Alle i.O.-Bauteile werden mittels einer Körnerpunktsignierung signiert. Die Signierung erfolgt an der Station der Höhenmessung.

Ausrichtung der Bauteile
Die Ober-/Unterschalen laufen aus dem Schwingförderer auf einen Linearförderer, am Ende des Förderers ist ein ruhendes Endstück auf das ein Teil vom Staudruck des Förderers geschoben wird.

Liegt das Teil in Position, fährt seitlich eine Rolle an das Laufradteil und das Laufrad bekommt Druck nach vorne, wo es an zwei weiteren Rollen anliegt, wovon eine angetrieben ist. Hierdurch dreht das Bauteil.

Eine Lichtschranke registriert das vorbeilaufende Schaufelrad bei der Unterschale, bei der Oberschale das Loch für die Vernietung.

Ist die Lage erreicht, bleiben die Antriebe stehen und die Bauteile sind entsprechend vorpositioniert.

Aus dieser Vorposition werden die Bauteile mittels Handling abgeholt. Die Unterschale wird an zwei Schaufeln (im Radius) gegriffen, damit ist das Bauteil 100% ausgerichtet, in die Oberschale tauchen drei aktive, angeschrägte Auswerferstifte ein und Vakuumsauger übernehmen das Halten.

Aufsetzen der Teile im Nest/auf das Bauteil
Nachdem die Unterschale vom Handling übernommen wurde, wird sie in das Bauteilnest gesetzt. Zur Lagefixierung ist das Bauteil über die Keilnut gesichert.

Das Bauteil liegt flächig auf, so dass alle Dome unterstützt sind. Die Mittigkeit wird über den mittigen Zapfen erreicht, auf dem das Bauteil aufgesetzt wird.

Die Oberschale wird entsprechend der Handlingposition aufgesetzt. Beim Aufsetzen der Oberschale fahren die Zentrierstifte automatisch ein, wenn das Fügen ca. in der Mitte der Dome ist.

Masterteile
Um die Prüfstation zyklisch auf ihre Funktion zu testen, werden n.i.O./i.O.-Masterteile in den Prozess eingeschleust. Hierdurch wird sichergestellt. dass die Domprüfung, die Höhenprügung sowie die Kameraprüfung immer i. O. ist.

n.i.O-Schacht
Sollte ein Bauteil n.i.O. sein, wird es beim Entnehmen in einen n.i.O-Schacht fallen gelassen. Der Schacht öffnet hierzu und das schadhafte Teile fällt ins Innere der Maschine in einen Behälter.

i.O-Fertigteile
Die Fertigteile werden vom Handling auf ein Transportband fallen gelassen, welches die Laufräder zu einem Behälter transportiert.

Nachfolgend ein paar Bilder zur Montage der Anlage.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Details nicht zeigen, denn stellen Sie sich vor, Sie wären unser Kunde, dann wollten Sie das sicherlich auch nicht.

Getreu dem Motto:

Was Du nicht magst das dir einer tu, das füg auch keinem anderen zu, halten wir uns an der Oberfläche mit den Informationen.

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